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„Wenn wir sterben, wird unser Leben nicht anhand unseres materiellen Reichtums, unseres irdischen Status‘ und Prestiges bewertet und gemessen, sondern anhand der Liebe, die wir während unseres Lebens anderen entgegengebracht haben.“ (Zitat aus Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody) |
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Wir sind... |
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.....kein eingetragener Verein, arbeiten
seit rund 20 Jahren auf rein privater Basis und können Prüfung und Genehmigung des
Veterinäramtes gemäß §11 Tierschutzgesetz vorweisen.
Unzählige Katzen
wurden durch unseren Einsatz gerettet und in ein neues Zuhause vermittelt,
und fast täglich erreichen uns neue Anrufe über Notfälle, denen wir
nachgehen, obwohl auch wir immer wieder an die Grenzen unserer räumlichen,
zeitlichen und finanziellen Mittel stoßen. Hier arbeiten wir Hand in Hand
mit verschiedenen Tierheimen, Tierschutzvereinen, Tierärzten und Katzenfreunden, damit
wir möglichst allen Meldungen nachgehen können,
denn nichts ist schöner,
als ein aus Not befreites Tier Unsere Hilfsaktionen finanzieren wir ausschließlich privat. (Ja, so etwas gibt‘s noch!) Die für vermittelte Tiere erhobene freiwillige Abgabegebühr dient dem Schutz der Tiere und ist zweckgebunden. Wir sind aber nicht berechtigt, Spendenquittungen auszustellen! Wenn Sie also unsere Bemühungen im Katzenschutz finanziell unterstützen möchten, können Sie gern die von uns festgelegte freiwillige Abgabegebühr um einen Betrag Ihrer Wahl erhöhen. Wenn Sie den Katzenschutz allgemein fördern möchten, nehmen Sie mit dem nächstgelegenen Tierheim oder Tierschutzverein Kontakt auf, die Ihren Geldbetrag, gleich welcher Höhe, gern entgegen nehmen und ebenso sinnvoll verwenden werden! Oder Sie unterstützen aktiv oder passiv einen Tierschutzverein Ihrer Wahl durch Ihre Mitgliedschaft. |
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Wir haben uns „nur“ dem Katzenschutz verschrieben, obwohl es zahlreiche Tiere gibt, die unser aller Schutz bedürfen. Und so, wie sich ein Zahnarzt auf Zähne und ein Anwalt auf die Gesetze konzentriert, konzentrieren wir uns auf Katzen, melden aber auch andere Missstände beim Tierschutzverein, dem Veterinäramt oder der Polizei und verfolgen sie weiter, bis zum Schluss.
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Das
Tierschutzgesetz wurde
in den letzten Jahren immer mehr im Sinne der Tiere verbessert, aber es gibt
noch viel zu tun, obwohl bereits viel erreicht wurde, nur eben noch nicht
genug. Es ist eine äußerst schwierige Aufgabe, die in vielen Punkten nur
international bewältigt werden kann. Viele große Organisationen beschäftigen
sich mit internationalem Artenschutz auf der ganzen Welt. Trotzdem scheint es
ein Kampf gegen Windmühlenflügel zu sein, ein Tropfen auf den heißen Stein,
aber wir und andere kämpfen weiter, denn jedes Leben zählt!
Aber nicht
nur da, wo gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird, sondern auch da, wo
Tiere leiden aufgrund von mangelndem oder falschem Verständnis für ihre
Bedürfnisse, wo sie aus Profitgier ausgebeutet werden, oder wenn (wie bei
Wildpopulationen) kein Besitzer „zur Verantwortung gezogen“ werden kann, ist
unsere Aufmerksamkeit und Hilfe gefragt.
Diese Tiere brauchen uns!
Doch zurück zur Katze.
Die Katze hat längst dem Hund als Lieblingstier der Deutschen den Rang
abgelaufen. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren haben Tierfreunde heute nicht
nur eine, sondern zwei oder noch mehr Tiere. Familien mit vier, fünf oder
sechs Tieren sind heute keine Seltenheit mehr. Auch leben oft Katze(n) und
Hund(e) zusammen in einem Haushalt.
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(Als Faustregel gilt: nicht mehr Tiere halten, als Räume zur Verfügung
stehen!)
Trotzdem leben noch immer viele aufgrund ihres Alters oder eines Gebrechens
schwer vermittelbaren Tiere in den Tierheimen und warten nach meist schlimmer
Vorgeschichte geduldig auf ihre
neue Familie. Lesen Sie bei „ehemalige Notfälle“, wie viel Freude auch eine
ältere Katze macht, wie eine scheue Katze zahm wird und welche Probleme
Katzenwelpen machen können. Schuld an der Vielzahl der zu vermittelnden Katzen (besonders im Frühjahr, im Herbst und in den Sommerferien) ist natürlich, wie bereits beschrieben, die enorme Vermehrung der Katzen, weshalb die Kastration bei unseren Aktivitäten den absoluten Vorrang hat. Wir haben kein Verständnis dafür, dass Katzenbabys geboren werden, nur weil sie „so süß“ sind! Aber wir verurteilen auch das Kastrieren hochtragender Kätzinnen. Diese dürfen bei uns erst werfen und werden anschließend kastriert. Dies schafft eine Vertrauensbasis zu der oft sehr scheuen Mutterkatze, wodurch diese und auch die Welpen leichter vermittelbar werden.
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Einige Beispiele unserer Arbeit:
Es erreichte uns die
Information, dass bei einer jungen Frau, die kranke
Katzenbabys verschenkte, chaotische Zustände herrschen würden. Bei der
Überprüfung stellten wir fest, dass diese in einer 2-Zimmer-Wohnung (mit
Freigang für die Katzen) einen
Bernhardiner-Mischlingshund hielt, drei nicht kastrierte Kater und drei
Kätzinnen mit insgesamt 14 Welpen! Die erwachsenen Tiere, „Restposten“ der
Würfe aus dem Vorjahr, waren sehr
scheu und stark unterernährt; die Welpen allesamt mit Katzenschnupfen
infiziert, teilweise sogar mit schon verklebten und vereiterten Augen und Nasen.
Die Futternäpfe waren mit Kartoffelbrei gefüllt! Die etwa 6 Wochen alten Babys
hatten sich hinter dem Küchenschrank verkrochen, die jüngeren mit ca. 3
Wochen waren in einem Pappkarton untergebracht. Die junge Frau war völlig
überfordert und letztlich froh darüber, dass wir ihr die noch nicht
verschenkten vier Babys abnahmen sowie eine Mutterkatze mit dem kompletten
Wurf. Die anderen beiden Mutterkatzen wurden anschließend kastriert. Die Babys
wurden medizinisch betreut und gut vermittelt, obwohl zwei von ihnen auf
jeweils einem Auge blind waren. Die drei Kater, die hauptsächlich draußen leben, werden noch
kastriert, gezähmt und vermittelt, sobald sie wieder auftauchen und von der
Besitzerin eingefangen werden können. Da sind wir noch dran! In diesem Fall hatten wir Glück, dass die junge Frau vernünftig genug war, die Lage richtig einzuschätzen und uns freiwillig ihre Tiere mitgab. Das ist leider nicht immer so! |
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Wir erhielten z. B. einen Anruf, dass Anwohner einer benachbarten
Gartenkolonie auf einem der Plätze eine schwarze Mutterkatze mit fünf eben so
schwarzen Babys entdeckt hatten, obwohl dort Tierhalteverbot besteht. Der
Pächter des Grundstücks war erst nach dem Wechsel eines Geldscheines in seine
Hände bereit, die Katzen heraus zu geben. Dabei sagte er uns, dass er sich
eine neue holen würde aus einem anderen Schrebergarten ganz in der Nähe, wir
sollten uns doch lieber um die 20 Katzen von dort kümmern.
Wir fuhren also auch diesen Schrebergarten an, und was wir dort sahen, trieb
uns die Tränen in die Augen! Aus allen Löchern in den Zäunen kamen sie
gerannt. Zum Teil humpelnd, akut verletzt, mit verklebten Augen oder schon
halb erblindet. Es waren keine 20 Tiere, es waren 40 oder gar 50. In jedem
Alter, in jeder Farbe und mit allen möglichen Zeichnungen. Sie setzten sich in
sicherem Abstand zu uns hin und warteten geduldig darauf, gefüttert zu werden.
Alle waren irgendwie gezeichnet vom Kampf ums Überleben, und sie alle hatten
etwas gemeinsam: Hunger!
Obwohl man uns wissen ließ, dass „das Grab bereits ausgehoben sei“, wenn wir
uns an den Katzen „vergreifen“ würden, gelang es uns, im Laufe des folgenden
Vierteljahres gegen den Widerstand der allesamt ausländischen Garteninhaber,
die ja bekanntlich eine ganz andere Auffassung von Tierhaltung haben als wir,
33 Tiere einzufangen. Darunter 6 tragende Kätzinnen, die bei uns insgesamt 26
Jungtiere warfen. Leider waren die restlichen ca. 20 Tiere nach Bekannt werden
unserer Einfangaktion auf wundersame Weise verschwunden…..
Heute gibt es dort nur noch zwei kastrierte Tiere, die regelmäßig von
einer Mitarbeiterin des Tierheims versorgt werden. Dieses Gartengelände - wie
viele weitere -
kontrollieren wir regelmäßig!
Aus einer Papierfabrik haben wir sechs Katzen abgeholt, an der Autobahn
herumirrende Tiere eingefangen, wilde Katzen aus Feld und Wald gezähmt und
vermittelt. Wir haben eine Katze, die im Gegensatz zu ihrem Bruder den Sprung
aus dem 3. Stock eines Hochhauses überlebte, operieren lassen. Wir haben dem
Tierarzt gesunde Katzen abgenommen, die eingeschläfert werden sollten, weil
sie den Besitzern lästig geworden waren.
Ja, wir haben sogar Katzen gestohlen, weil die Besitzer nicht mit sich reden
ließen. Diese Tiere wären jämmerlich verendet, wenn wir nicht schnell und ohne
Rücksicht auf Konsequenzen eingegriffen hätten. Wir scheuen eine eventuelle
Anzeige nicht, fordern SIE aber auch NICHT auf, Gleiches zu tun! Bitte rufen
Sie stattdessen lieber das Veterinäramt oder den Tierschutzverein an, und
weisen Sie auf die Dringlichkeit des Handelns hin.
Manchmal erfahren wir
auch von tot aufgefundenen Katzen, in den meisten Fällen sind es überfahrene
Tiere. Dann versuchen wir, diese weitestgehend zu identifizieren, um dann die
Besitzer ausfindig zu machen. Wir wissen sehr genau, wie schlimm die
Ungewissheit über den Verbleib eines vermissten Tieres ist. In diesem
Zusammenhang weisen wir auch darauf hin, dass es wichtig ist, Ihr Tier nicht
nur zu tätowieren oder zu chippen, sondern es unbedingt auch bei TASSO
(kostenlos) zu registrieren. Nur so können entlaufene oder tot aufgefundene
Tiere auch ihren Besitzern zugeordnet werden.
Viel zu viel Elend haben wir schon erlebt, trotzdem berührt uns jeder Fall
immer wieder. Und bei der Abgabe jeder einzelnen Katze, selbst wenn sie ein
untadeliges neues Zuhause bekommt, blutet uns das Herz. Deshalb
wollen wir nicht verstehen,
was in zwei Fällen vor wenigen Wochen passiert ist:
Eine sichtlich unverletzte, lebende Katze lag halb am Straßenrand, halb auf der Straße.
Die Autos fuhren zwei Tage lang (!) um sie herum, bis sich endlich jemand
erbarmte und uns verständigte. Wie wir später erfuhren war sie ausgesetzt
worden und irrte schon seit Wochen in der Gegend herum. Wir brachten die
völlig apathische unterkühlte Kätzin mit lebensbedrohlichen 32°C
Körpertemperatur zum Tierarzt, wo sie mit Aufbaupräparaten und Infusionen
qualvolle drei Tage und Nächte verbrachte, bis sie in der Lage war, wieder
eigenständig zu sitzen und Futter aufzunehmen. Rettung in letzter Minute!
Eine andere ausgesetzte
Katze lebte über zwei Wochen (!) zwischen einer Schnellstraße und einem
Fastfood-Parkplatz. Sie konnte die Hinterbeine kaum nutzen und fiel immer
wieder um. Der Tierarzt stellte einen Beckenbruch fest, dass sich
der über Wochen im Darm
angesammelte Kot "versteinert" hatte und machte uns keine
Hoffnungen. Sie konnte letztlich doch gerettet werden! Hunderte von Menschen müssen diese
Katze
gesehen haben, und es war Zufall, dass ausgerechnet wir sie fanden!
Wir fragen uns immer
wieder,
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Sind wir Menschen zu unsensibel gegenüber anderen Mitgeschöpfen?
Zu sehr in Eile oder zu desinteressiert an unserer Umwelt?
Haben wir „genug mit uns selbst zu tun“ und wollen uns nicht „mit so was
belasten“?
Zählt ein Katzenleben nichts?
Das kann‘s doch nicht sein!
Helfen Sie mit,
Ein Anruf genügt, um vielleicht eines dieser Leben zu retten! lesen Sie hierzu auch einen erschütternden Bericht: http://www.strassenkatzen.de/artikel/artikel4.html
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Okt.2006 |