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Kätzinnen sind verschmuster ?
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Oder: Kater sind
verschmuster
Beide Argumente hören wir oft.
Was stimmt denn nun?
Es handelt sich um subjektive
Wahrnehmungen von Katzenbesitzern, die ihre Erfahrungen mit einem „besonders
verschmusten“ Kater oder einer „besonders verschmusten“ Kätzin auf alle anderen
Katzen projizieren.
Aber eine Katze schmust,
wenn sie es will,
wann sie es will, weil sie es will
und
wie sie es
will.
Je nach Situation, Charakter,
Vertrauensverhältnis und Vorgeschichte mag es die eine Katze mehr, gestreichelt
zu werden, die andere weniger. Es gibt auch bei den Menschen absolute Schmuser
und solche, die „Rühr-mich-nicht-an“ bevorzugen.
Schmusen ist nicht
geschlechtsspezifisch, oder gar
farbabhängig, sondern eine Charaktereigenschaft und ein positiver oder
negativer Erfahrungswert der
Katze selbst.
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