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Das stimmt nur unter bestimmten Bedingungen.
Richtig ist, dass sich die Katze
dank ihres hoch entwickelten, ausgezeichneten Gleichgewichtssinnes und der
Steuerung durch Schwanz und Hinterbeine im freien Fall so drehen kann, dass sie
auf ihren Pfoten landet und den Fall abfedern kann. Ist die Fallhöhe gering, z. B. beim Abrutschen von der Fensterbank auf den Boden, wird sie keine Gelegenheit mehr haben, sich passend zu drehen und mit der Seite oder dem Kopf aufschlagen.
Ist die Fallhöhe zu hoch, z. B.
bei einem Sturz aus dem Fenster im zweiten Stock, wird sich die Katze nicht
ausreichend abfedern können, wodurch schwerwiegende Verletzungen bis hin zum Tod
entstehen.
Ebenso sind schwere Verletzungen
die Folge bei Stürzen, bei denen die Katze im freien Fall auf Hindernisse trifft
(z. B. Äste bei Bäumen, ein Garagendach, Balkongeländer o.
Ä.).
(Auch Ihr Frühstücksbrot fällt
nicht auf die Marmeladenseite, wenn sie es aus dem ersten Stock fallen lassen
oder wenn es vom Tisch fallend noch den Stuhl berührt, bevor es unten landet.
Probieren Sie es doch einfach mal aus!)
Lassen Sie Ihre Wohnungskatze
daher nicht auf Simsen geöffneter Fenster spazieren und versehen Sie Balkone mit
einem katzensicheren Netz.
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